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ZEHN RASSEN STEHEN WIEDER ZUR WAHL

WER WIRD RASSEKANINCHEN DES JAHRES 2017?

Auch in diesem Jahr wird wieder die Wahl der Rasse des Jahres durchgeführt, die diesmal aber nicht mit einer Großveranstaltung wie der 33. Bundes-Kaninchenschau im Dezember 2015 beginnt, sondern mit der 26. Bundes-Rammlerschau am 12. Februar endet. Für diese Wahl wurde wieder eine gesonderte Internetseite eingerichtet, die unter „www.rassedesjahres.zdrk.de“ erreicht werden kann. Gewählt werden können in diesem Jahr die jeweils mit einer Kurzbeschreibung und einem Foto unten aufgeführten zehn Rassen.

Ablauf der Wahl

Diesmal kann gewählt werden von Montag, 16. Januar, bis Sonntag, 12. Februar 2017 entweder per Post über die Fachpresse, Redaktion „Kaninchenzeitung“, HK-Verlag, Michael Krause, Redaktionsbüro Berlin, Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin (Datum des Poststempels ist entscheidend), per Stimmkarte (die Ausgabe erfolgt bei der 26. Bundes-Rammlerschau am 11./12. Februar in den Messehallen in Erfurt und kann dort bis zum Schauende am Sonntag am ZDRK-Informationsstand abgegeben werden) oder über die Internetseite „www.rassedesjahres.zdrk.de“ (Wahl im Internet bis 0 Uhr). Um zu verhindern, dass von einem Wähler mehrfach abgestimmt wird, ist für die Wahl über das Internet die E-Mail-Adresse entscheidend, über die jeweils nur einmal abgestimmt werden kann.

Pünktlich zum Start wird der ZDRK-Webmaster Michael Lederer wieder die Online-Formulare zur Wahl auf der gesonderten Homepage freischalten. Alle Stimmen, die über das Internet abgegeben werden, laufen bei ihm zusammen. Nach dem Ende der Aktion werden die abgegebenen Stimmen in der Redaktion der „Kaninchenzeitung“ und vom Webmaster des ZDRK ausgezählt. Hinzu kommen dann die am ZDRK-Stand anlässlich der 26. Bundes-Rammlerschau in Erfurt abgegebenen Stimmen. Ab Mitte März wird dann das Ergebnis in der Fachpresse sowie von den Internetplattformen veröffentlicht.

Die Internetplattformen, Verbände, Clubs und Vereine, die diese Aktion unterstützen bzw. mitgestalten möchten, können natürlich auch diesmal wieder einen Banner, der auf die Aktion hinweist, auf ihre Homepage setzen.

Wahl als Werbung für die Rassekaninchenzucht

Weil die Redaktionen der Lokalpresse erfahrungsgemäß in der Vorosterzeit Zeit dank der Symbolfigur des Osterfestes, dem Osterhasen, recht interessiert an Texten und Fotos rund um die Rassekaninchenzucht sind, wurde auch in diesem Jahr der Zeitpunkt der Wahl so gelegt, dass die Veröffentlichung des Ergebnisses in den Fachzeitungen und in den Internetportalen noch rechtzeitig vor Ostern erfolgen kann und somit auch von den örtlichen Vereinen entsprechende Werbeaktionen in der Lokalpresse rund um Ostern möglich sind und somit wieder verstärkt zur Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für die Rassekaninchenzucht eingesetzt werden. Deshalb wird mit der Veröffentlichung des Ergebnisses der Wahl in der Fachpresse und auf den Internetseiten die Siegerrasse vorgestellt und zeitgleich in einem Porträt an die Medien wie die Deutsche Presseagentur, Redaktionen von Fachzeitschriften für Hobbytiere sowie Rundfunk- und Fernsehredaktionen gegeben. Das Ergebnis der Wahl des letzten Jahres wurde von zahlreichen Kaninchen- und Kleintierzuchtvereinen vor Ort als „Aufhänger“ benutzt und mit allgemeinen Informationen über den Verein bzw. Verband und die Rassekaninchenzucht ganz allgemein an die Redaktionen der Tageszeitungen gegeben. Zum Teil wurden ganz gezielt Züchter der Siegerrasse in den Lokalnachrichten vorgestellt und somit konnte vor Ort eine hervorragende Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für unser Hobby betrieben werden.

Dankenswerterweise unterstützen auch in diesem Jahr wieder neben den offiziellen Fachorganen „Kaninchenzeitung“ und „kleintiernews – Faszination Rassekaninchenzucht“ auch die großen Internetplattformen diese Aktion, um auf die Wahl aufmerksam zu machen und möglichst viele Interessierte und Begeisterte der Rassekaninchenzucht zu erreichen.

Die Vorschläge der zu wählenden Rassen/Farbenschläge kamen von den Usern des Internetforums „Rassekaninchenzuchtforum“ (RKZ-Forum) und wurden dann vom ZDRK-Referenten für Schulung und Zuchtwesen, Markus Eber, zur Wahl freigegeben. Auch diesmal werden wieder eine Vielzahl von Farben und Typen unserer Kaninchen zur Auswahl gestellt. Die Entwürfe für die Kurzbeschreibungen der zur Wahl stehenden Rassen wurden auch dieses Jahr wieder vom „RKZ-Forum“ zugearbeitet und von dort stammt auch der Aktions-Banner, der hier in der Fachzeitung, auf der Internet-Sonderseite und in den Internetportalen veröffentlicht wird.

 
 
Kurzbeschreibungen der zur Wahl stehenden Kaninchenrassen:

Deutsche Riesen schwarz

Die Deutschen Riesen sind die größte aller anerkannten Kaninchenrassen mit einem Idealgewicht von 7,00 bis 11,5 kg. Als Urahnen werden die Belgischen Riesen angesehen, die sich um das Jahr 1900 auch in Deutschland verbreiteten. Die Tiere zeichnen sich besonders durch ihre tiefschwarze Farbe und das glänzende Fell aus. Aktuell wird dieser Farbenschlag laut TGRDEU in 34 Zuchten in Deutschland gezüchtet.

Foto: Kleintiernews

Hasenkaninchen rotbraun

Das Hasenkaninchen soll, wie es der Name schon sagt, mit der rassetypisch hohen Stellung und Wölbung des Rückens dem Feldhasen ähneln. Es stammt vom belgischen Landkaninchen ab und wurde um 1900 in Deutschland eingeführt. Die Feingliedrigkeit ist das einzigartige Merkmal diese Rasse. Bei diesem Farbenschlag wird eine intensiv rötliche Deckfarbe verlangt. Aktuell sind hier 638 Zuchten in Deutschland erfasst. Das Idealgewicht liegt zwischen 3,50 und 4,25 kg.

Foto: Kleintiernews

Mecklenburger Schecken blau-weiß

Dieser Farbenschlag der Mecklenburger Schecken wurde um 1980 in Deutschland erzüchtet. Obwohl die Mantelscheckung bei allen Widderassen weit verbreitet ist, ist diese Zeichnung bei den größeren Rassen mit Stehohren nur bei den Mecklenburger Schecken vertreten. In den vergangenen Jahren konnten auf verschiedenen Schauen hochprämierte Vertreter dieser Rasse präsentiert werden. Das Idealgewicht liegt zwischen 4,50 und 5,50 kg. Aktuell wird dieser Farbenschlag in 66 Zuchten im Bereich des ZDRK gezogen.

Foto: Kleintiernews

Deutsche Kleinwidder gelb

Die Deutschen Kleinwidder sind in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts erzüchtet worden und haben in den vergangenen Jahrzehnten eine explosionsartige Verbreitung gefunden. Das Idealgewicht liegt zwischen 3,00 und 3,50 kg. In der Zwischenzeit sind zahlreiche verschiedene Farbenschläge anerkannt. Der gelbe Farbenschlag in Verbindung mit dem Widder-Typ wirkt sehr attraktiv, fristet allerdings häufig ein Schattendasein. Hier sind aktuell nur 10 Zuchten registriert.

Foto: RKZ-Forum

Holländer japanerfarbig-weiß

Bereits im 16. Jahrhundert kann man auf Bildern Kaninchen mit Holländerzeichnung sehen. Als Ahnen sind die belgischen „Brabanter Kaninchen“ anzusehen. In England wurde diese Rasse „verfeinert" und so entstanden die Holländerkaninchen, die sich in vielen Ländern verbreiteten. In Deutschland wurde diese Rasse um 1880 bekannt und kurze Zeit später wurden auch schon die ersten japanerfarbigen Holländer ausgestellt. Das Zusammenspiel der Holländer- und der Japaner-Zeichnung erfordert eine besondere züchterische Leistung. Immerhin 126 Zuchten im ZDRK haben sich diesem hohen Schwierigkeitsgrad gestellt. Das Idealgewicht beträgt hier zwischen 2,50 und 3,25 kg.

Foto: kleintiernews.de

Sachsengold

Dieser Vertreter der kleinen Rassen wurde in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts in der ehemaligen DDR erzüchtet und im Jahr 1960 dort anerkannt. Zuchtziel ist ein blockiges Kaninchen mit seinem typischen rotgelben Fell. Diese Rasse mit einem Idealgewicht von 2,75 bis 3,25 kg hat sich im gesamten Gebiet des ZDRK auf aktuell 775 Zuchten verbreitet und wird auf vielen Ausstellungen präsentiert.

Foto: kleintiernews.de

Farbenzwerge marderfarbig braun

Die kleinste der laut Standard zugelassenen Kaninchenrassen mit einem Idealgewicht von 1,10 bis 1,35 kg ist in Sachen Farbspektrum riesig. Es stehen 50 verschiedene Farbenschläge zur Auswahl. Die marderfarbigen Farbenzwerge sind als schwer zu züchtende Rasse zu bezeichnen. Auf der einen Seite steht das Zwergen-Gen, welches für die Kleinwüchsigkeit verantwortlich ist und auf der anderen Seite sind die Abzeichen der Marderkaninchen zu beachten, die spalterbig sind und so nur ein Teil der Nachkommen die typischen Anforderungen der Marderfarbe zeigt. Für viele Züchter, die sich diesen hohen Anforderungen verschrieben haben, macht jedoch gerade das den Reiz dieser Kombination aus. Farbenzwerge marderfarbig braun werden heute in sehr guter Qualität auf Ausstellungen gezeigt, es sind allerdings aktuell nur 16 Zuchten registriert.

Foto: HK-Verlag

Satin-Thüringer

Das Satinkaninchen ist eine der weniger Rassen, die nicht in Europa erzüchtet wurde sondern deren Ursprung um 1930 in den Vereinigten Staaten liegt. Diese Rasse hat den Sprung über „den großen Teich“ geschafft und erfreut sich auch in Deutschland einer großen Beliebtheit. Die typische Zeichnung der Thüringerkaninchen kommt bei der Verbindung mit dem Satinglanz bei diesen Tieren, die ein Idealgewicht von 3,25 bis 4,00 kg haben, besonders gut zur Geltung. Aktuell gibt es 139 Zuchten in unserem Verband.

Foto: HK-Verlag

Chin-Rexe

Die Rexkaninchen entstanden um 1920 in Frankreich. In den ersten Jahren wurde diese Rasse zu einer „Moderasse" die zu horrenden Preisen gehandelt wurde und sich schnell über ganz Europa verbreitete. Auch die chinchillafarbigen Vertreter wurden bereits um 1925 in Deutschland gezüchtet. Das typische kurzhaarige Rexfell und die teilalbinotische Chinchillafarbe sind das Markenzeichen dieser schönen Rasse. Das Idealgewicht liegt zwischen 3,25 und 4,50 kg. Aktuell gibt es 88 Zuchten mit dieser Rasse.

Foto: HK-Verlag

Jamora harlekinfarbig

Diese besondere Rasse wurde erst 1993 in den Standard aufgenommen. Ziel war es, kleine bunte Langhaarkaninchen zu züchten. Bei einem Idealgewicht von 2,00 bis 2,50 kg, der Zeichnung eines Japanerkaninchen und dem Langhaar (angoraähnliches Fell, das nicht geschoren wird und ohne den Kopfschmuck des Angorakaninchens) ist dem Erzüchter eine besonders aparte Rasse gelungen. Es ist eigentlich verwunderlich, dass diese schönen Tiere bisher immer noch ein Schattendasein fristen. Leider haben sich nur wenige Züchter der Aufgabe gestellt, diese Rasse zu erhalten und zu verbreiten, denn aktuell gibt es nur 15 Zuchten.

Foto: HK-Verlag

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